Career Zone: Veränderungen ab Herbst 2022

Übersicht über die Auswirkungen auf die Gestaltung und Sichtbarkeit von Jobanzeigen

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Im November startet der freie Verkauf von Unternehmensprofilen. Damit einher gehen einige allgemeine Regeländerungen, welche die Sichtbarkeit und die Gestaltung von Stellenanzeigen und somit auch Betreiber*innen von Recruiterprofilen direkt betreffen.

Zunächst die gute Nachricht: Unternehmen dürfen auch weiterhin über ein kostenloses Recruiterprofil beliebig viele Jobs in der Career Zone zu schalten. Zugleich müssen wir darauf hinweisen, dass deren Anzeigen künftig eine geringere Sichtbarkeit haben werden: Bisher wurden Inserate unabhängig davon, ob Sie von Recruiter- oder Unternehmensprofilen publiziert wurden, chronologisch im Job-Feed der User*innen angezeigt.

Seit kurzem werden User*innen standardmäßig zuerst Inserate angezeigt, die von Unternehmensprofilen stammen. Ihre Anzeigen sind daher erst sichtbar, wenn User*innen nach dem Login einen voreingestellten Regler deaktivieren. Selbstverständlich haben wir alle Studierenden und Alumni
der FH OÖ über diese Einschränkung informiert und ihnen mitgeteilt, wie sie diese einfach aufheben können. Wenn Sie auch in Zukunft sicherstellen möchten, dass ihre Jobinserate weiterhin das größtmögliche Publikum erreichen, haben wir die wichtigsten Tipps kurz für Sie zusammengefasst:
 

1) Aussagekräftige Beschreibung (Pflicht):


In der Vergangenheit gab es in der Career Zone immer wieder Inserate, die nur aus einem Titel und einer PDF-Datei bestanden. Wir müssen Sie darauf hinweisen, dass wir derartige Jobanzeigen nicht veröffentlichen.

Die Angabe einer Stellenbeschreibung ist und bleibt verpflichtend. Aus dieser sollten idealerweise nicht nur alle Aufgaben und Anforderungen
an die Kandidat*innen hervorgehen, sondern auch das Mindestgehalt.
 

3) Fachrichtung beachten (Empfehlung):


Die FH OÖ bildet ihre Studierenden in folgenden Fachrichtungen aus: Technik und Naturwissenschaften; IT, Kommunikation und Medien; Management; Medizintechnik und angewandte Sozialwissenschaften.

Vertreter*innen anderer Professionen, z.B. aus den Bereichen Recht, Tourismus oder Gesundheit, nutzen unsere Plattform nicht. Solche Anzeigen bei uns zu inserieren, ist daher wenig erfolgversprechend.
 

5) Bilder/Grafiken verwenden (Optimierung):


Lange, textlastige Anzeigen finden weniger Anklang. Um Ihre Inserate  ansprechend zu gestalten, empfehlen wir Ihnen, den Fließtext kurz und bündig zu formulieren und mit Bildern/Grafiken optisch aufzupeppen.

Wenn Sie keinen Text eingeben wollen, können Sie auch Ihr PDF-Inserat  in eine Bilddatei konvertieren und diese im Feld "Beschreibung" einfügen. So bleibt Ihre Jobanzeige im Corporate Design, ist aber nicht responsive.

2) Zielgruppe Akademiker*innen (Pflicht):


Leider stellen wir fest, dass oft Jobs inseriert werden, für die eine Lehre oder Schulausbildung (HAK/HTL) ausreicht. Dies liegt nicht im Interesse der FH OÖ, welche möchte, dass Studierende ihren Abschluss machen.

Deshalb und aus Respekt vor den Leistungen unserer Alumni geben wir nur noch Jobs frei, die sich explizit an Akademiker*innen richten. Von dieser Regel ausgenommen sind Praktika und Nebenerwerbstätigkeiten.
 

4) Erfolgsmessung verbessern (Empfehlung):


Wir beobachten häufig, dass Unternehmen direkt im Beschreibungstext von Inseraten eigene HR-Plattformen verlinken oder Kandidat*innen zur Bewerbung via E-Mail auffordern. Wir raten Ihnen davon ab, dies zu tun:

Zum einen können Sie so schwer bis gar nicht nachvollziehen, wie viele Bewerbungen über die Career Zone kamen. Zum anderen erhalten Sie Bewerbungen über das 3-Klick-Feature in der Career Zone schneller.
 

6) Unternehmensprofil nutzen (Optimierung):


Auswertungen im Zeitraum von 24.11.2020 bis 30.09.2022 (vor dem Start des freien Verkaufs) haben gezeigt, dass Stellen von Partnerbetrieben im Schnitt doppelt so viele Klicks und ca. 50% mehr Bewerbungen erhielten.

Dies liegt mitunter daran, dass User*innen in Inseraten von Partner*innen weiterführende Informationen zu der Firma finden. Überdies stoßen sie bei der Suche in Unternehmensprofilen oft auf spannende Jobangebote.

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